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Hochzeitsverweigerung und Knebelverträge Es ist vorbei! "Der… - wolle rose kaufe?

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Previous Entry Jan. 8th, 2004 @ 03:20 pm Next Entry

Hochzeitsverweigerung und Knebelverträge

Es ist vorbei! "Der Bachelor" hat seine Herzdame gefunden: Juliane ist glücklich, von Marcel auserwählt worden zu sein. Dem Paar steht eine romantische Zukunft voller Glück und Liebe bevor. So will es uns jedenfalls RTL weismachen und zeigte gestern Abend eine schnulzigschöne Zusammenfassung der Sendungen inklusive Interviews des vermeintlich glücklichen Siegerpärchens.

Aber so rosarot wie wir es glauben sollen ist die Beziehung zwischen Juliane und Marcel überhaupt nicht. Im Gegenteil. Die arbeitslose Schornsteinfegerin verriet der "BZ" gegenüber einige pikante Details, die die Situation auf einmal in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.
Nach dem gemeinsamen "Liebesurlaub" auf den Azoren ist Juliane wieder zu Hause in Berlin, Marcel in der Schweiz. Alles, was den beiden noch bleibt, ist eine Fernbeziehung. Und mehr wird es wohl nicht werden. Auf die Frage, ob sie einen Heiratsantrag von Marcel annehmen würde, antworte Juliane vehement: "Nein, auf keinen Fall. Ich möchte sehr gern heiraten, aber dann soll es auch für immer sein. Unsere Liebe muss sich erst entwickeln." Und sie setzte sogar noch einen drauf: "Zurzeit würde ich nicht mal mit ihm zusammen ziehen!"

Wie romantisch ... In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung berichtet Juliane weiter von der ernüchternden Alltagssituation: "Marcel schreibt ab und zu eine SMS, weil das für ihn billiger ist. Manchmal telefonieren wir aber auch." In den Gesprächen berichte er von seinem Arbeitsalltag. "Verabreden für ein Wiedersehen konnten wir uns noch nicht".

Kein wirklich gutes Zeichen für eine ewige Liebe. Aber ist es in Wirklichkeit gar nicht so geplant gewesen? Laut RTL suchte Marcel während der Sendung seine Traumfrau. Von wahrer Liebe war die Rede. Und angeblich soll Juliane nun diejenige sein, in die er sich verliebt hat. Mittlerweile gibt es Anzeichen dafür, dass alles von Anfang an ein abgekartetes Spiel war.

So berichtet "Bild", dass die Kandidatinnen mit Knebelverträgen unter Druck gesetzt wurden. Dadurch sollte verhindert werden, dass jemals Details über die Produktionsbedingungen an die Öffentlichkeit gelangen. Den Frauen sei der Kontakt zur Außenwelt nur über die Produktionsfirma erlaubt gewesen. Ihnen drohe eine Strafe von bis zu einer Million Euro, wenn sie über die Produktionsbedingungen berichten.

Außerdem existiert das Gerücht, die Teilnehmerinnen seien Laienschauspielerinnen gewesen, die extra für die Kuppelshow gecastet wurden. Aus den Verträgen geht hervor, dass jedes Bachelor-Mädchen für seine Teilnahme 3000 Euro bekam.

Während der Zuschauer rätselt, was wirklich hinter den Kulissen geschah, plant RTL schon den nächsten Coup: Noch in diesem Jahr gibt es "Die Bachelorette". Dieses Mal darf sich eine Frau ihren Traummann unter 25 Kandidaten auswählen. Was auch immer diese Sendung an Überraschungen für uns bereithalten wird, einen Vorwurf wird man ihr nicht machen können: Sie ist nicht frauenfeindlich ...

quelle: freenet
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